Oft stellen die Eltern überhöhte Erwartungen und Anforderungen, denen das Kind dann nicht entspricht und nicht entsprechen kann. Das kann die Unzufriedenheit über das Geschlecht des Kindes, über sein Aussehen oder einer körperlichen Eigenschaft sein.
Manchmal soll das Kind auch eine Funktion übernehmen, der es nicht gewachsen ist, etwa eine zerrüttete Beziehung kitten.
Auch erfährt das Kind oft die Gewalt, die den Eltern selbst angetan wurde. Sie entschuldigen dies dann manchmal auch mit dieser Aussage: „Immer mal eine ordentliche Abreibung hat mir schließlich auch nicht geschadet.“
Es gibt aber auch bestimmte Gruppen von Kindern, die besonders gefährdet und die unter misshandelten Kindern vielfach zu finden sind:
Missgebildet geborene Kinder mit körperlichen Behinderungen aber besonders mit Hirnschäden. Hier spielt die Enttäuschung der Eltern eine große Rolle.
Frühgeborene: Neben der größeren Rate hirngeschädigter und sich verzögert entwickelnder Kinder spielt hier vor allem die verminderte Kontaktaufnahme der Frühgeborenen in den ersten Lebenswochen die entscheidende Rolle. Hinzu kommt noch die vorhergehende Trennung durch die oft notwendigen Klinikbehandlungen.
Kinder mit minimalen zentralnervösen Behinderungen. Hierbei handelt es sich um nicht offensichtlich behinderte Kinder. Diskrete Hirnschäden können meist erst nach sehr exakten Untersuchungsmethoden aufgedeckt werden. Die Eltern sind, da diese Kinder sich unruhig und überaktiv Verhalten und sich nicht altersentsprechend entwickeln, eine ständige Belastung.